Virenschutz & EDR erklärt
Moderner Endgeräteschutz — im Fachjargon EDR — beobachtet das Verhalten von Programmen, statt nur bekannte Schädlinge abzugleichen. So kann er Alarm schlagen, wenn etwas Verdächtiges passiert: zum Beispiel, wenn ein Programm plötzlich beginnt, massenhaft Dateien zu verschlüsseln.
Warum ist das für Ihren Betrieb wichtig?
Der klassische Virenscanner arbeitet vor allem wie ein Fahndungsbuch: Er erkennt, was er schon kennt. Täglich entstehen aber neue Schadprogramm-Varianten, die in keinem Fahndungsbuch stehen. Verhaltensbasierter Schutz setzt eine Ebene tiefer an: Er achtet darauf, was ein Programm tut — nicht nur darauf, wie es aussieht.
Der zweite, oft unterschätzte Punkt ist die zentrale Verwaltung. In vielen Betrieben läuft auf jedem PC irgendein Schutzprogramm — aber niemand sieht, ob es überall aktiv und aktuell ist. Mit einer zentralen Übersicht fallen inaktiver Schutz oder auffällige Meldungen frühzeitig auf — nicht erst im Schadensfall.
Ehrlich eingeordnet
Auch der beste Schutz macht ein Netz nicht unangreifbar. Er ist eine von mehreren Schichten — zusammen mit Firewall, regelmäßigen Updates und einer getesteten Datensicherung.
So gehen wir es an
- Verhaltensbasierter Schutz: PCs, Notebooks und Server erhalten einen Schutz, der auch unbekannte Bedrohungen an ihrem Verhalten erkennen kann.
- Zentrale Übersicht: Der Zustand aller Geräte ist an einer Stelle sichtbar — statt auf jedem Rechner einzeln nachzusehen.
- Klarer Reaktionsweg: Wenn etwas anschlägt, ist definiert, was passiert: Gerät isolieren, prüfen, bereinigen — mit dem Ziel, eine Ausbreitung zu begrenzen.
Wissen Sie, was auf Ihren Geräten läuft?
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